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Arbeitsreicher Sommer für das Rote Kreuz im Rhein-Sieg-Kreis

DRK Ortsverein Bad Honnef

Seit Mitte Juni sind die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes im Rhein-Sieg-Kreis nahezu durchgehend gefordert. Neben zahlreichen Veranstaltungen und Unterstützungsleistungen für benachbarte Kreisverbände standen insbesondere größere Einsatzlagen, Evakuierungsmaßnahmen nach Kampfmittelfunden sowie Übungen im Bevölkerungsschutz im Mittelpunkt.

 

Bilder: DRK Rhein-Sieg und JUH Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen

Die vergangenen Wochen waren für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des DRK im Rhein-Sieg-Kreis besonders arbeitsreich. Bei zahlreichen Veranstaltungen unterstützten die Rotkreuz-Helferinnen und -Helfer unter anderem die Kolleginnen und Kollegen aus Bonn und Köln. Dazu gehörten der Start in die neue Fußball-Saison des 1. FC Köln, die Kölner Lichter sowie Konzerte von Helene Fischer, den Toten Hosen und Roland Kaiser. Hinzu kamen zahlreiche weitere Konzerte und Veranstaltungen in der Region.

Ein besonderer Schwerpunkt lag in den vergangenen Wochen auf der Versorgung von Einsatzkräften bei größeren Einsatzlagen. Rund 2.200 Einsatzkräfte wurden durch die Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes mit gekühlten Getränken, Snacks sowie Kalt- und Warmverpflegung versorgt. Gerade während der langandauernden Trocken- und Wärmeperiode war diese Unterstützung von besonderer Bedeutung. An zwei Tagen unterstützten die DRK-Kräfte zudem den Gesundheitsbereich und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung.

Besonders gefordert waren die Einsatzkräfte in der Gemeinde Swisttal. Gleich zwei lang andauernde Einsatzlagen beschäftigten das DRK dort innerhalb weniger Wochen. Im Juli erforderte ein Großbrand bei einem Versorgungsunternehmen einen umfangreichen Einsatz. Im August folgte ein weiterer Großeinsatz: Ein Flächen- und Waldbrand beschäftigte die Einsatzkräfte über zwei Tage hinweg. Neben der Versorgung der eingesetzten Kräfte übernahm das DRK bei den Vegetations- und Waldbränden auch spezielle Aufgaben. So kamen unter anderem die Geländerettung und die Drohneneinheit des DRK zum Einsatz. Die spezialisierten Einheiten unterstützen die Einsatzmaßnahmen insbesondere in schwer zugänglichen Bereichen und ergänzen damit die vielfältigen Fähigkeiten des DRK bei größeren und komplexen Einsatzlagen.

Auch Evakuierungsmaßnahmen nach Kampfmittelfunden gehörten in den vergangenen Wochen zum Einsatzspektrum. Darüber hinaus beteiligten sich die ehrenamtlichen Kräfte an Großübungen im Bevölkerungsschutz. Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf größere Schadenslagen und Katastrophen. 

Neben den zahlreichen Sanitäts-, Betreuungs- und Versorgungseinsätzen waren auch weitere spezialisierte Einheiten des DRK mehrfach gefordert. Dazu gehörten Einsätze der Wasserwacht sowie der Rettungshundestaffel, die gemeinsam mit der Geländerettung zum Einsatz kam.

Insgesamt blickt das DRK im Rhein-Sieg-Kreis seit Mitte Juni auf 42 Einsätze zurück. Dabei waren insgesamt 172 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes im Einsatz. Die vergangenen Wochen zeigen damit einmal mehr die große Bandbreite des ehrenamtlichen Engagements im Bevölkerungsschutz: von der sanitätsdienstlichen Absicherung großer Veranstaltungen über die Versorgung anderer Einsatzorganisationen und den Einsatz spezialisierter Einheiten bis hin zu länger andauernden Großschadenslagen.

Ein besonderer Dank gilt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die in den vergangenen Wochen viele Stunden ihrer Freizeit für die Sicherheit und Versorgung der Menschen im Rhein-Sieg-Kreis und darüber hinaus eingesetzt haben.

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