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Samstag, 29. August 15 um 12:38 |

Hygiene im Lebensmittelbereich – das DRK beugt vor!

In verschiedenen Tätigkeitsfeldern des DRK werden Lebensmittel verarbeitet und ausgegeben, so z.B. beim Büffet nach der Blutspende, bei Betreuungseinsätzen, bei der Verpflegung der eigenen Einsatzkräfte, im Pflegedienst, in den DRK Kindergärten oder auch beim Einsatz der »Gulaschkanone« auf Festen und Veranstaltungen. Zur Prävention von Infektionen wird das DRK-Personal regelmäßig nach dem Infektionsschutzgesetz geschult.

Immer wieder hört man vom Ausbruch diverser Infektionskrankheiten in »Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung«, wie man Großküchen im Behördendeutsch nennt. Ursachen sind oft die unsachgemäße Zubereitung oder Lagerung von Eier-, Fleisch- und Fischspeisen, aber auch die Verschleppung von Infektionskrankheiten durch bereits erkranktes Personal. Zur Prävention hat der Gesetzgeber mit der »Lebensmittelhygiene Verordnung« die Zubereitung von Lebensmitteln und den Umgang mit dazu benötigten Hilfsmitteln geregelt. Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) regelt die gesundheitlichen Anforderungen und ggf. notwendig werdenden Tätigkeitsverbote für Personen, die in Lebensmittelbereichen tätig sind.

In der praktischen Umsetzung bedeutet dies, das alle im Roten Kreuz tätigen Personen, die mit Zubereitung, Transport und Verteilung von Lebensmitteln befasst sind, an einer Erstebelehrung nach dem ISFG teilnehmen müssen, die durch das Gesundheitsamt vorgenommen wird. Durch die vielfältigen Aufgaben der DRK Einsatzheiten betrifft dies so gut wie alle DRK-Helfer. Alle zwei Jahre erfolgt zur Auffrischung eine Folgebelehrung. Am 25. August erfolgte im DRK Kreisverband Rhein-Sieg eine Erstbelehrung unter der Leitung von Dr. Lange im Auftrag des Gesundheitsamtes, an der 49 DRK Helfer und Mitarbeiter teilnahmen.